Wenn der Rücken schmerzt - Vibrationswippe kann helfen

29.09.2011

Männer nutzen nur selten Präventionsangebote zur Rückengesundheit

(djd/Novotec Medical) 09/2011 – Wenn Männer ihrem Arbeitgeber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegen, dann ist laut Stiftung Männergesundheit Lumbago oder Dorsalgie – beides Fachbegriffe für Rückenschmerzen – die häufigste Diagnose. Zudem führen Rückenschmerzen beim vermeintlich starken Geschlecht in vielen Fällen zur krankheitsbedingten Frühberentung. Dennoch werden Präventionsangebote zur Rückengesundheit kaum von Männern genutzt. Ein Grund dafür könnte sein, dass erfolgversprechende Konzepte zu wenig an männliche Lebensgewohnheiten angepasst oder zu zeitaufwändig sind. Betroffene zahlen für die Zwangshaltung im Beruf aber oft einen hohen Preis: Muskelverspannungen, Nackenschmerzen und Bandscheibenprobleme.

 

Krafttraining wird oft falsch gemacht

Generell sollten Rückenschmerzen umgehend behandelt werden, denn sonst droht die Gefahr, dass diese durch das Entstehen eines sogenannten "Schmerzgedächtnisses" chronisch werden. Nach Aussage führender Orthopäden ist die Ursache von etwa 80 Prozent aller Rückenbeschwerden eine schwache Skelettmuskulatur. Hier hilft nur konsequenter Muskelaufbau. Doch Vorsicht vor übermäßigem Krafttraining, das oftmals auch noch ohne professionelle Anleitung durchgeführt wird. Eine solche Trainingsart kann einen nachteiligen Effekt auf die verspannte Muskulatur haben und die Beschwerden im ungünstigsten Fall noch verschlimmern.

 

Vibrationsplattform lockert und kräftigt

Eine erfolgreiche und zeitsparende Trainingsmethode aus seinem Praxisalltag empfiehlt der Physiotherapeut Volker Hermle aus Mühlacker: "Das seitenalternierende Galileo Training ist unglaublich effektiv zur nachhaltigen Behandlung von Rückenschmerzen. Durch die Vibrationen wird die verspannte Muskulatur gelockert und der Schmerz gemildert. Zudem lässt sich der Stützapparat Rücken schnell kräftigen, um zukünftigen Rückenproblemen vorzubeugen." Das Gerät simuliert den natürlichen Bewegungsablauf des Menschen beim Gehen, indem der Körper auf die Wippbewegungen der Trainingsplattform reflexartig mit Muskelkontraktionen reagiert.

 

Sitzen ist Alltag

Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin nehmen täglich etwa 17 Millionen Deutsche im Büro und rund 2,5 Millionen Berufskraftfahrer hinter dem Steuer Platz. Im Laufe eines Berufslebens summiert sich das auf stolze 80.000 Sitzstunden. Auch der Rest des Alltags findet oftmals vorwiegend sitzend statt: Kinder und Jugendliche drücken die Schulbank oder erledigen Hausaufgaben, Berufstätige haben nach Feierabend nicht selten eine lange Autofahrt vor sich. Abends sitzt die Familie vor dem Fernsehgerät – und Singles gehen ins Restaurant oder ins Kino.

Männer zahlen für eine schlechte Haltung im Beruf oft einen hohen Preis:
Muskelverspannungen, Nackenschmerzen und Bandscheibenprobleme sind die Folgen.

Das seitenalternierende Galileo Training lässt sich effektiv
zur nachhaltigen Behandlung von Rückenschmerzen einsetzen.

Seitenalternierendes Galileo Training zur Vorbeugung von
Rückenproblemen ist auch zu Hause möglich.

Beim Galileo Training wird durch die Vibrationen die verspannte
Muskulatur gelockert und Rückenproblemen vorgebeugt.

Galileo Training kann auch im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung eingesetzt werden:
direkt in der Produktionshalle, im Büro oder anderen Räumlichkeiten des Betriebs.

Rückblick: Tour de France 2010

Rückblick: Tour de France 2010

Das Team HTC Columbia stellte seine Stärke bei der diesjährigen Rundfahrt durch Frankreich eindrucksvoll unter Beweis.
Mit 5 Erfolgen gelangen dem Dominator im Sprint Mark Cavendish die meisten Etappensiege. Darunter auch die prestigeträchtige Schlussetappe auf der ruhmreichen Avenue des Champs-Élysées in Paris, die er zum zweiten Mal in Folge gewann.

Während der dreiwöchigen Rundfahrt setzte das Team Galileo Training sowohl zum Aufwärmen vor einer Etappe als auch zur Regenerationsunterstützung nach der Ankunft ein, wie Teammitglied Bernhard Eisel berichtet.

Auch die Mechaniker des Teams erkannten den Nutzen von Galileo, indem sie kleinere Rückenprobleme oder Verspannungen einfach weg "vibrierten". 

Über das Team HTC - Columbia

Erfolgreichstes Team der Welt - in den letzten beiden Jahren war das Team HTC - Columbia das erfolgreichste Radteam der Welt, mit den meisten Siegen. Das internationale 39-köpfige Team (Männer und Frauen) setzt sich aus jungen, talentierten und erfahrenen Fahrern

Muskeln im Turbotempo - geht das?

Neuer Trainings-Hit in Deutschland

(djd/Novotec Medical) 05/2010 - Millionen Deutsche sind Mitglieder in einem Fitnessstudio. Doch was für viele hochmotiviert und hoffnungsvoll beginnt, endet oft innerhalb eines Jahres.

Selbst bei vier bis fünf Trainingseinheiten pro Woche rückt der Traum vom muskelgestählten Körper und der körperlichen Fitness nur im Schneckentempo näher. Vielen mangelt es an Ausdauer, doch neben dem Krafttraining bleibt wenig Zeit für zusätzliches Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Sportwissenschaftler sehen die Lösung des Problems im High Intensity Training (HIT). In der Trainingstheorie wird davon ausgegangen, dass Muskelwachstum durch einen Reiz maximaler Intensität ausgelöst wird. Im Spitzensport gilt HIT laut einem Bericht im "Geo"-Magazin 07/2009 als Maß der Dinge. Es ist in Deutschland außerhalb der Kraftsportszene jedoch noch weitgehend unbekannt. Offenbar halte sich hierzulande ein Dogma besonders hartnäckig: dass man entweder seine Ausdauer oder seine Kraft trainieren könne, nicht aber beides zugleich.

Doch genau das gelingt offenbar mit HIT: Das Trainingsprogramm klingt simpel - vier Einheiten à vier Minuten hintereinander, bei nahezu maximaler Anstrengung. "Für Freizeitsportler ist HIT bestens geeignet", sagt Billy Sperlich von der Deutschen Sporthochschule in Köln. "Jedoch sollte ein Belastungstest unter ärztlicher Aufsicht klären, ob das Herz vorgeschädigt ist. Wichtig ist auch eine Ruhepause von zwei, drei Tagen nach jedem Training."

Vibration stimuliert Muskelwachstum

Immer näher rückt das Ziel der Forscher, den Gegensatz von Kraft und Ausdauer mittels neuer Trainingsformen zu überwinden. Mit beeindruckenden Ergebnissen: Jüngst ließ beispielsweise der Züricher Sportphysiologe Marco Toigo Versuchspersonen auf der seitenalternierenden Galileo Trainingsplattform Kniebeugen und Wadentraining machen. Dabei klemmte er den Oberschenkel der Probanden ab - so konnten die beim Training produzierten Signalmoleküle auf die Beinmuskeln zurückwirken, statt vom Blut verteilt zu werden. Nach kurzen Trainingseinheiten von insgesamt nur anderthalb Stunden in fünf Wochen führte dies zu einer Zunahme an Muskelmasse von bis zu zwei Kilogramm und zugleich zu einer deutlich erhöhten Ausdauer.

Auch das HTC Columbia Cycling Team unter der ärztlichen Betreuung von Dr. Helge Riepenhof setzt das Vibrationstraining während Trainingscamps und Rundfahrten ein. Die schnelle Wippbewegung der Trainingsplattform verursacht eine Kippbewegung des Beckens genau wie beim Gehen, jedoch viel häufiger Zum Ausgleich reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen im Wechsel zwischen linker und rechter Körperhälfte. Diese Muskelkontraktionen erfolgen ab einer Frequenz von circa zwölf Hertz nicht willentlich, sondern reflexgesteuert über den sogenannten Dehnreflex, wodurch die Muskulatur in Beinen, Bauch und Rücken bis hinauf in den Rumpf aktiviert wird. Unter anderem verbessere sich dadurch die Regeneration nach dem Training oder nach Rennen sowie die Beweglichkeit, welche im zweiten Schritt die maximale Leistungsfähigkeit der Radfahrer erhöht, so der Sportmediziner. So sei eine gut gedehnte Muskulatur leistungsfähiger als eine verkürzte, da diese nicht gegen den Widerstand anderer Muskelgruppen ankämpfen muss.

 

 

Auch das HTC Columbia Cycling Team setzt das Vibrationstraining ein. Mark Cavendish beim Training auf Galileo. (Foto: HTC Columbia)

 

 

Das Team von HTC Columbia setzt Vibrationstraining zur Leistungssteigerung, zum Muskelaufbau nach Immobilisationsphasen oder für die schnelle Regeneration zwischen Wettkämpfen ein. Adam Hansen beim Training auf Galileo. (Foto: HTC Columbia)

 

 

Kurztext / Weitere Fakten

Von der Geriatrie zum Fitnesstraining

Galileo Training wurde ursprünglich im Bereich der Therapie eingesetzt. So standen etwa bei älteren Menschen neben einer Verbesserung der Kraft und Leistung vor allem die Koordination und Balance im Mittelpunkt. Nach über zehnjähriger Erfahrung hat es sich auch im Fitnessbereich als Ergänzung zum Gerätetraining etabliert. Seit geraumer Zeit rückt hier neben der Verbesserung von Kraft, Leistung und Koordination mit der Ausdauerverbesserung ein weiterer Trainingsaspekt in den Fokus der Anwender. Erste Ansätze zeigen einen durchaus positiven Einfluss.

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